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Vegane Ersatzprodukte schmecken meist nur ähnlich und bei manchen von diesen Produkten muss man schon viel Fantasie haben um Gemeinsamkeiten mit der natürlichen nicht Veganen Version zu finden. Anders ist es bei dem Salz Kala Namak. Als ich das zum ersten Mal blank probiert hatte dachte ich bei den Geschmack sofort an ein würziges Rührei. Ich musste noch einmal probieren und noch einmal. Das Salz macht richtig süchtig 🙂

Kala Namak kommt aus Indien und hat eine dunkle Farbe und einen salzigen Geschmack durch den hohen Anteil an Natriumchlorid. Es wird daher auch schwarzes Salz, oder Schwarzsalz bezeichnet. Das klingt jetzt alles jetzt noch nicht besonders aufregend und besonders. Was aber das Kala Namak so besonders macht ist Natriumsulfat, Eisensulfiden und Schwefelwasserstoff, die für den außergewöhnlichen Geschmack verantwortlich sind, die einem nach würzigen Rührei erinnert. Äh Moment mal. Ist Schwefelwasserstoff nicht giftig? Ja das stimmt, aber in diesem Fall kommt es in so geringen Mengen vor, dass es gesundheitlich unbedenklich ist.

Eben wegen dieser Eigenschaft darf dieses Salz in keiner Veganen Küche fehlen!

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Wie macht man aber daraus jetzt Veganes Rührei?

Es gibt im Netz einige Rezepte für Veganes Spiegelei. Im Grunde unterscheiden Sie sich auch kaum. Die Grundzutat ist immer Tofu, dass Kala Namak Salz und für die gelbe Farbe Kurkuma. Damit das Rührei die richtige Konsistenz hat fangen die Rezepte sich schon in den Punkt zu unterscheiden. Die einen nehmen Mandlumus, was mir persönlich aber einfach zu fettig ist. Dann gibt es Rezepte, die Sojamilch nehmen. Das ist mir dann aber immer zu flüssig geworden. Am besten hat mir die Version mit Soja Joghurt geschmeckt. Hier passt einfach alles.

Was brauchen wir für Zutaten?

1 Zwiebel
200g Tofu (Ich habe das vom Lidl genommen. Das ist perfekt von der Konsistenz)
1/4 Löffel Curcuma (Je nach gewünschter Farbintensität auch etwas mehr)
1 Muskat gerieben
1 Knoblauchzehe (Kann man auch weglassen, wenn man keinen mag, oder noch unter Menschen muss
Optional Chillipulver wer es gerne scharf haben möchte
Pfeffer
1/2 TL Kala Namak (Ganz wichtig)
4 EL Sojajoghurt

Als erstes schneidet wir den Tofu in dünne Scheiben und zupfen ihn mit den Händen klein. Dann werden die Zwiebel und der Knoblauch in feine Stücke gehackt

Dann befeuern wir die Pfanne auf mittlerer Hitze. Ich selber verwende kein Öl, da ich erstens Öl einsparen will und zweitens eine gute beschichtete Pfanne habe (Tefal Jamie Oliver Pfanne 28 cm, edelstahl*). Tofu, Zwiebeln und Knoblauch so lange unter ständigen Rühren anbraten bis der Tofu eine schöne braune Farbe bekommen hat.

Zuletzt schalten wir den Herd ab und fügen den Sojajoghurt und die Gewürze (Hefeflocken, Kurkuma, Pfeffer, Muskat, Kala Namak, Chilii) hinzu.

Das war es dann auch schon. Das Rührei kann man so schon blank genießen. Ich esse es auf einem frischen Vollkornbrot.

Wenn Schnittlauch zur Hand ist kann man diesen auch noch als i-Tüpfelchen auf dem Rührei geben.

 

Guten Apettit

 

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Bewertung
1 Antwort
  1. Thomas sagte:

    Als ich das Vegane Rührei zum ersten mal probiert hatte war ich so begeistert, dass ich am Abend gleich noch einmal eine Portion gegessen hatte 🙂
    Aber Vorsicht nicht nur der Geschmack durch das Kala mamak Salz erinnert einem an Eier. Auch die darauffolgenden Darmwinde 😉

    Antworten

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